Fett verringert das Sterberisiko

Geringes Sterberisiko durch Fett

„Menschen, deren Energiezufuhr sich aus 35% aus Fett bestehen – egal ob gesättigt oder ungesättigt, haben ein um 23% geringeres Sterblichkeitsrisiko als jene, die nur 11% Fett zu sich nehmen“  Das heißt, je höher also der Fettanteil an der Nahrung, umso geringer ist das Mortalitätsrisiko. Was natürlich im Umkehrschluss für die Kohlehydrate bedeutet. Je höherer der Anteil von Kohlenhydraten an der Gesamt-Energiezufuhr ist, umso höher steigt das Mortalitätsrisiko.

  • Hazard Ratio Gesamt Fettanteil i.H.v. 0,77
  • HR ungesättigte FS. i.H.v. 0,80
  • HR einfach ungesättigte FS. i.H.v. 0,81
  • HR gesättigte FS. i.H.v. 0,81

Resultierend aus den Werten wirken sich diese FS. Anteile positiv auf die Lebenserwartung aus.

Was heißt soll, dass Menschen deren Ernährung aus einem hohen Bestandteil gesättigter Fettsäuren bestehen, haben ein niedrigeres Risiko für Schlaganfall – HR 0,79. Würde man also den Konsum von Kohlenhydraten durch ungesättigte Fettsäuren Ersetzen, würde sich das Sterberisiko um rund 11% und das für Schlaganfälle um 20% reduzieren lassen. (Zusammenhängender Artikel -> Weis-Tödlich-Zucker)

So stellt sich natürlich die Frage, kann eine Fettreichere und Kohlehydrat ärmere Ernährung wirklich die Mortalitätsrate verringern? Was nicht anders zu erwarten war, ist das Statement der Gesellschaft für Ernährung, kurz (DGE) diese hält die Ergebnisse, natürlich für verzerrt. Aber wie es sich für einen Opportunisten gehört, gibt aber zeitgleich eine neue Ernährungsregeln heraus. Gestrichen wurde die Warnung vor einem erhöhten Risiko für Übergewicht durch fettreiche Ernährung bzw. einem für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgrund dem Konsum von gesättigten Fettsäuren. Ebenso gestrichen wurde die tägliche Empfehlung von 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Die DGE empfiehlt aber nach wie vor einen Kohlenhydratanteil von über 50 Prozent. So gibt der DGE folgendes Statement,

[…] Über viele Jahre stand die Verminderung der Fettzufuhr wegen angenommener oder zum Teil auch nachgewiesener Vorteile einer fettreduzierten Ernährung (< 30 % der Energie) im Vordergrund. In den letzten Jahren wurden Studienergebnisse publiziert, die mit einer höheren Zufuhr von Fett, speziell von ungesättigten Fettsäuren, gesundheitliche Vorteile nachweisen konnten. Diese Ergebnisse bedeuten, dass sich eine Leitlinie zu Fett in der Ernährung sowohl mit der Gesamtfettzufuhr als auch mit der Fettqualität, d. h. der Fettsäurenzusammensetzung, befassen muss. Wegen der großen präventivmedizinischen und klinischen Bedeutung der ständig an Häufigkeit zunehmenden ernährungsmitbedingten Krankheiten sollen in dieser evidenzbasierten Leitlinie die Beziehungen zwischen Menge und Qualität von Nahrungsfett und der Entstehung der ausgewählten ernährungsmitbedingten Krankheiten Adipositas, Diabetes mellitus, Dyslipoproteinämien, Hypertonie, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs evaluiert und davon abgeleitete Empfehlungen im Sinne der Primärprävention als Gesamtergebnis formuliert […] Quelle, Seite II.: https://www.dge.de

So schrieb Professor Tim Noakes z.B. „Wer dauerhaft schlank werden und sich gesund ernähren will, muss fettarm essen. Jeder, der mit dieser Methode gescheitert ist (und das sind viele), weiß: So funktioniert Abnehmen definitiv nicht.“ Der Professor für Sportmedizin und Ernährungsexperte Tim Noakes hat das wissenschaftlich untermauert und verkündet die radikale Abkehr von allen bisher geltenden Ernährungsregeln: „Fett ist nicht der Feind – die Kohlenhydrate sind es!“ Mit seinem ketogenen Low-Carb-Ernährungsratgeber „Die High-Fat-Revolution“ essen Sie gesund und lecker – und nehmen nebenbei ganz ohne zu Hungern erfolgreich ab.“ So Argumentierte auch Prof. John Yudkin, Zucker, so der Autor, ist verantwortlich für über 35 Millionen Todesfälle weltweit pro Jahr. Prof. John Yudkin wird als einer der bedeutendsten Ernährungswissenschaftler seiner Zeit angesehen. Seine Arbeiten zum Zuckerkonsum wurden wiederum von Prof. Dr. Robert Lustig, einem der führenden amerikanischen Stoffwechselexperten und Vorreiter der Low-Carb-Bewegung weitergedacht und publiziert. Gerade heute ist die deutsche Neuauflage von »Pure, white and deadly« so aktuell wie noch nie.

Zur Studie: Laut WWW.UNIVADIS.DE  nahmen Ca.135.000 Personen ohne kardiovaskuläre Vorerkrankungen, von 35 – 70 Jahren nahmen an dieser weltweiten Kohortenstudie teil (Prospective Urban Rural Epidemiology (PURE)-Studie) – teil. Dazu füllten Menschen Weltweit Fragebögen zu ihren Ernährungsgewohnheiten aus. Der Follow-up lag bei knapp 7,5 Jahren, die Befragten kamen aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Im Untersuchungszeitraum verstarben knapp 5.800 Teilnehmer und es traten rund 4.800 schwere kardiovaskuläre Ereignisse auf.


Quellen und Literatur:

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